Drunk Bait Köder – Test und Erfahrungen

Drunk Bait Erfahrungen

Werbung: Eine Auswahl an Drunk Baits wurde uns von hechtundbarsch.de für einen Testbericht kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst allerdings das Testergebnis in keinster Weise. Sollten während des Tests negative Kritikpunkte festgestellt werden, so werden diese auch im Testbericht festgehalten. Jeder Testbericht, der auf angeldealz.de veröffentlicht wird, spiegelt meine bzw. unsere persönliche und vor allem ehrliche Einschätzung wider. Wir sind zu keinem positiven Testbericht verpflichtet.

Nico konnte die letzten Wochen und Monate die Drunk Baits von hechtundbarsch.de ausführlich testen und überprüfen, ob es sich dabei wirklich um „das perfekte Raubfischopfer“ handelt. Welche Erfahrungen er dabei sammeln konnte, das teilt er euch nun in diesem Testbericht mit.

Drunk Bait Köder im Test

Die Drunk Baits von hechtundbarsch.de messen 8cm und sollten damit perfekt in das Beuteschema der heimischen Räuber fallen, obwohl ich ja eher zu größeren Köder tendiere, gerade zur aktuellen Jahreszeit. Die Drunk Baits kommen in einer wiederverschließbaren Verpackung, was mir persönlich sehr gut gefällt, da ich mich hier ein wenig den Amerikanern angepasst habe und kaum noch Boxen verwende. Somit hat man mehr Platz im Gepäck und weniger Gewicht zu tragen. Eine Packung mit je 6 Ködern beginnt aktuell bei etwa 6,90€.

Zudem ist auf der Verpackung sehr gut beschrieben, zu welchen Wetter- und Gewässerbedingungen die einzelnen Farben eingesetzt werden können. Was gerade Einsteigern bei der richtigen Köderwahl hilft.

Erster Eindruck und Verarbeitung

Die Farbgebung der Gummiköder ist den Jungs von hechtundbarsch.de wirklich gelungen. Die Farben kommen sehr gut und wertig rüber, hier wurde wohl sichtlich nicht gespart. Die Farben sind so konzipiert, dass diese nicht abfärbend sind und man somit alle Gummis zusammen lagern kann – ohne Farbveränderungen zu befürchten. Dies bietet für mich zum Beispiel den Vorteil, dass ich fertig montierte Gummis einfach in der Jackentasche oder in den wiederverschließbaren Verpackungen zusammengewürfelt herumtragen kann. Denn manchmal kann und will man auch einfach nicht die ganze Ködertasche mitschleppen.

Was mich von Anfang an ein bisschen in „Unmut“ gestimmt hat, das war die Gummimischung der Drunk Baits, die mir persönlich gleich zu hart schien. Dabei hatte ich schnell Bedenken, dass der Fisch den Köder so nicht ideal „inhalieren“ kann bzw. nicht lange genug im Maul behält. Aber dazu später noch mehr.

Praxistest der Drunk Baits an Rhein und Mosel

Als ich die Drunk Baits bekommen hatte, waren die Bedingungen im Rhein nicht gerade optimal, da wir Niedrigwasser hatten. Somit blieb mir erstmal nichts anderes übrig, als im Hauptstrom mit den Drunk Baits zu fischen. Dabei fiel mir auf, dass die Gummifische bei starker Strömung unrund bzw. aus der Bahn laufen. Was meiner Meinung nach an der Gummimischung und der Form des Körpers bzw. den Brustflossen liegen dürfte. Wäre dieser vom Durchmesser etwas geringer und die Flossen aus einem weicheren Gummi, würde der Köder vermutlich auch bei starker Strömung perfekt bzw. besser laufen.

An der Mosel sah das Laufverhalten der Drunk Baits nämlich, dank der langsamen Fließgeschwindigkeit der Mosel, schon wesentlich besser aus. Hier konnte der Drunk Bait wieder einige Punkte sammeln, denn in der leichten Strömung funktionierten auch die Brustflossen so, wie sie sollten und gaben zudem leichte Mikrovibrationen ab. Leider konnte ich hier nur paar Zander aus der Kinderstube überlisten, wo es sich nicht gelohnt hätte, einen Schnappschuss davon zu machen. Da dies, wie ich finde, gerade bei untermaßigen Fischen nicht sein muss.

Als die Barschzeit an der Mosel losging, hatte ich einige gute Attacken auf den Drunk Bait –  von etlichen guten Barschen. Doch diese blieben, meiner Ansicht nach wegen der zu harten Gummimischung, kaum hängen. Denn auf andere Köder mit weicherer Gummimischung und den selben Jigs blieben die Barsche kleben. Erst wenn die Barsche „so richtig“ Bock hatten, dann blieben diese auch mal ab und an am Haken, aber auch dann nicht immer.

Drunk Bait Erfahrungen
Dieser dicke Barsche ließ sich den Drunk Bait nicht entgehen…

Die Bissausbeute war, vor allem beim Angeln auf Barsche, mit der harten Gummimischung leider nicht so ganz wie von mir erhofft. Hier auf dem Bild ein schöner Barsch, der sich den Drunk Bait nicht entgehen ließ.

Die Wurfeigenschaften der Drunkbaits sind in meinen Augen leider ebenfalls nicht ganz perfekt. Sie taumeln beim Werfen, was die Wurfweite mindert. Je nachdem, ob dies von Bedeutung ist oder nicht, muss jeder Angler für sich selbst und das entsprechende Einsatzgebiet entscheiden.

Mein Fazit zu den Drunk Baits

Die Drunk Baits sehen auf den ersten Blick sehr verführerisch aus und sind dies auch in der Realität, jedoch mit der einen oder anderen Schwäche. Die Farbgebung lässt bei mir keine Wünsche übrig und man findet als Angler für jede Wetter- und Gewässerbedingung die passende Köderfarbe. Der Köder hat im Test bewiesen, dass er fängig ist.

Doch es gibt in meinen Augen ein paar Punkte, die man verbessern kann bzw. sollte. Die Gummimischung ist für mich zu hart gewählt. Hechte und Zander verzeihen dies vielleicht bei einem Biss noch eher, bei Barschen wird das schon schwieriger. Ich finde, dass hier eine weichere Gummimischung gewählt werden kann, ohne dass beispielsweise die Haltbarkeit der Köder darunter leiden würde.

Drunk Bait Köder Test
Die Empfehlungen auf der Verpackung machen es vor allem Anfängern leichter, wann welche Farbe am besten gewählt werden sollte

Auch die Köderform ist nicht ganz optimal, sodass der Lauf des Köders in starker Strömung und bei kleinen Jigköpfen zu kämpfen hat, sowie in Sachen Wurfleistung etwas schnell „ins Schwitzen kommt“. Weiterhin würde ich mich in Zukunft über ein paar zusätzliche Größen freuen, da ich ja gerne, so wie sicherlich viele andere Angler auch, größere Köder bevorzuge.

Mit meiner Kritik ich den Köder auf keinen Fall schlecht reden. Es gibt ja, wie bereits erwähnt, auch einige Punkte, die mir sehr gut bis gut gefallen. Mit den Drunk Baits lassen sich auf alle Fälle Fische fangen, das zeigen schließlich ebenfalls einige Fangbilder im Netz. Und je nach Spot kann der Drunk Bait mit Sicherheit auch hin und wieder die „perfekte“ Köderwahl sein. Vielleicht wird es ja in Zukunft eine Art Version „Drunk Bait 2.0“ geben, bei dem meine Kritikpunkte zum Teil beherzigt werden können oder an der man eventuell sogar gemeinsam arbeiten könnte. Es würde mich auf jeden Fall sehr freuen.

Abschließend kann ich euch empfehlen, die Drunk Baits einfach mal selbst zu testen. Die Köderform ist einmalig und definitiv interessant zu fischen, da man dies so normalerweise nicht kennt und auch kaum wo findet. Allein dafür haben sich die Jungs von hechtundbarsch.de ein Lob verdient, das muss man sich erst einmal trauen. Unterhalb findest Du noch meine Bewertungen zu den einzelnen Kategorien. Über folgenden Button kannst Du die Drunk Baits bestellen.

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BEWERTUNG IM ÜBERBLICK
Verarbeitung
Farbauswahl und -qualität
Laufverhalten
Gummimischung
Preis